Als sich am Sonntag eine Gruppe unserer Schule zu ihrer Studienfahrt traf, hatte sie einen langen Weg vor sich. Eine rund 20-stündige Reise lag vor den Jungen und Mädchen aus den Jahrgängen neun bis elf, bis sie ihr Ziel erreicht hatten: Yantai in China.
Die Koffer waren vollgepackt, vor allem mit Vorfreude und Neugierde. Wie es wohl in dem Land China aussehen mag? Wie hört sich wohl die Sprache an? Wie wird wohl die erste Begegnung mit den Gastgebern aussehen? Fragen, die sich die 18 Schülerinnen und Schüler aufgeregt stellten. „Was kann bei diesen Begegnungen besser helfen als ein Schwerpunkt unserer Schule, der Sport", findet Georg Altenkamp. „Die Jungen und Mädchen werden sich über die sportliche Begegnung kennen lernen". „Die gemeinsame Sprache Englisch wird dabei helfen", so der Schulleiter.
Zum ersten Mal reisen Schülerinnen und Schüler aus dem Berger Feld nach Asien. Georg Altenkamp, Guido Hein, Maren Brune und Jochen Herrmann begleiten die Gruppe nach China. Sportkoordinator Jochen Herrmann arbeitete dabei in den vergangenen Monaten eng mit seinem chinesischen Partner Herrn Yuxiang Cao (Koordinator für Partnerschulen Deutschland - China) zusammen, um die Reise vorzubereiten.
„Junge Menschen müssen Interesse an globalen Zusammenhängen finden, auch schon in der Schule", bringt Georg Altenkamp das Leitmotiv der Reise auf den Punkt. Vor Ort werden die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Gastgebern voneinander lernen, miteinander arbeiten und gemeinsam trainieren.
Wir wünschen allen Beteiligten ein gute Reise und viele spannende Begegnungen.
Bildungskonzept: „Globales Lernen". Es will zu Weltoffenheit und Empathie erziehen. Doch, wo häufig Theorie und Praxis auseinander klaffen, vermischen sich beide Begriffe zum interkulturellen Training in dieser Reise. Interkulturelles Training soll die Fähigkeit der Teilnehmer zur sozialen Interaktion mit Angehörigen anderer Kulturen verbessern.