Gesamtschule Berger Feld
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Comenius-Projekt

Sport verbindet Schülerinnen und Schüler über Grenzen hinweg

Im Jahr 2006 hat die Gesamtschule Berger Feld mit zwei weiteren Schulen die Idee entwickelt länderübergreifend an einem Sportprojekt zu arbeiten.

Durch die finanzielle Unterstützung der „Europäischen Gemeinschaft“ ist diese Arbeit als Comenius-Projekt bewilligt worden.

Die Lehrerinnen und Lehrer und beteiligten Schülerinnen und Schüler der drei Partnerschulen:

· All Saints College, Newcastle

· Bröndby Gymnasium, Dänemark

· Gesamtschule Berger Feld, Gelsenkirchen

allesamt weiterführende Schulen entwickeln in engem Kontakt Schulsportfeste für benachbarte Grundschulen.

 

 

Die sportliche Qualifizierung der Schülerinnen und Schüler zu „Young Leaders“ erfolgt dabei durch Vertreter des British Council bzw. der Organisation „Youth Sport Trust“ für alle drei beteiligten Schulen.

Diese ausgebildeten Schülerinnen und Schüler organisieren für benachbarte Grundschulen vor Ort Schulsportfeste. Sie dokumentieren die Planung, den Verlauf und evaluieren ihre Arbeit. Anschließend wird das Gesamtergebnis via Internet ausgetauscht. Vor Ort werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit über die Medien zugänglich gemacht, u.a. auch auf der jeweiligen Schulhomepage und auf einer eigenen Projekthomepage (www.teamdeg.eu) aufgenommen.

Sämtliche Vorhaben des Projekts erfolgen auf der Grundlage der nationalen Lehrpläne und Richtlinien, die im Rahmen interkulturellen Lernens gegenseitig bekannt gemacht und genutzt werden.

Das erste Treffen der drei Partnerschulen fand im September 2006 in Gelsenkirchen statt.
Hier arbeiteten Lehrer und Schüler aus:

· England

· Dänemark

· Deutschland

an der gemeinsamen Idee eines Sportfestes. Dabei präsentierten die SchülerInnen und LehrerInnen ihre eigenen Schulen, es wurde Arbeitsweisen abgesprochen, gemeinsam die Umgebung erkundet und Ideen für eine Homepage zusammengetragen. Auf der Internetplattform wird die kontinuierliche Kommunikation gesichert und Überlegungen der einzelnen SchülerInnen- und LehrerInnengruppen gesammelt.

Gemeinsame „Young-Leaders-Ausbildung“ im Dezember 2006 in Dänemark.

Bei dem zweiten Treffen der Gruppen Anfang Dezember in Dänemark erhielten alle (Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer) eine Ausbildung zu so genannten „Young Leaders“, einem „internationalen Übungsleiterschein“. Gemeinsame Unterrichtssprache des viertägigen Seminars war Englisch.


In der Weiterführung des Comenius-Projektes haben die „Young Leaders“ als Multiplikatoren das Erlernte an die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Sport des 11. Jahrgangs weitergegeben und gemeinsam ein Sportfest für die benachbarte Grundschule Heistraße organisiert und durchgeführt. Das Sportfestival hat am 4. Mai stattgefunden. Ein buntes Treiben zwischen Amazonas-Parcours und kleinen Spielen. Im Anschluss daran wurden nun die Ergebnisse zusammengetragen und von den Beteiligten analysiert. Auch in den beiden Partnerländern fanden die Sportfestivals im Frühjahr 2007 statt. Alle drei Länder trafen sich dann zur gemeinsamen Evaluierung des ersten Comenius-Jahres Ende Mai 2007 in England. Der Antrag für eine Fortführung des Projektes über zwei weitere Jahre wurde beim Treffen in Dänemark gemeinsam vorformuliert und in den folgenden Monaten in den einzelnen Gruppen, aber auch immer wieder in Absprache mit den Schulen, ausgearbeitet und verschickt. Das Europäische Parlament entschied im September 2007, dass alle drei Schulen das Projekt zwei weitere Jahre fortführen.

 

 

Im November 2007 begann das zweite Projektjahr in England. Nationale Gerichte und nationale Sportarten sind neben der Young-Leader-Ausbildung weitere Schwerpunkte des Projektes im laufenden Jahr. Die Länder einigten sich auf die Sportarten Handball (Dänemark), Völkerball (Deutschland) und Cricket (England). In Newcastle gab es dazu einen großen Kochnachmittag, an dem jeder Typisches der nationalen Küche kochte.

Im Januar 2008 traf sich die Comenius-Gruppe zum zweiten Mal in Bröndby. Im Mittelpunkt dieses Treffens stand die Young-Leaders-Ausbildung. Carol Hawman, Young-Leader-Trainerin kam nach Bröndby und trainierte die 20 köpfige Gruppe im Gymnasium in Bröndby.

Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Ausbildung nahmen unserer Schülerinnen und Schüler mit in ihren Unterricht und bildeten als Multiplikatoren ihre Mitschülerinnen und Mitschüler aus. Gemeinsam bereiteten sie das Sportfestival für die Astrid-Lindgren-Schule vor.

 

Im dritten Jahr des Comenius-Projektes trafen sich die Partner zuerst in Gelsenkirchen. Hier fand mit der neuen Gruppe ein „team-building“ statt. Die Aufgabe der Gruppe war es, für eine siebte Klasse ein Mini-Festival zu organisieren. Beim „flag-fooball“ oder „Rugby“ machte die internationale Gruppe erste Erfahrungen in der Planung und Durchführung von Unterricht einer Klasse im Hinblick auf die große Aufgabe ein ganzes Sportfestival zu organisieren. Der zweite Teil des Projektes, die „young-leader-Ausbildung“, fand in diesem Jahr in Newcastle Ende Januar statt. Mit vielen Erlebnissen und Ideen im Gepäck bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler im Unterricht des Sportkurses des elften Jahrgangs von Herrn Oguz auf das Sportfestival vor. Mit viel Engagement wurde das Festival an der Grundschule an der Oststraße mit den dritten Klassen durchgeführt. Die Evaluation des Jahres und der Abschluss des dreijährigen Comenius-Projektes fand in der Woche vom 20. bis 24. April in Kopenhagen statt. Hier konnten die Schüler noch einmal zeigen, wieviel sie in der young-leaders-Ausbildung gelernt haben. Die Vorbereitung der Abschlussfeier lag in der Hand der Schülerinnen und Schüler. Sie bereiteten ein tolles, informatives und eindrucksvolles Fest vor, dass dem Projekt einen würdigen Abschluss verlieh.

 

 

Das Young-Leaders-Programm

Das Young Leaders-Programm will ein internationales Netzwerk von im Sportbereich engagierten Schulen sowie Schülerinnen und Schülern bilden. Die Jugendlichen nehmen an einer international angelegten Jugendleiterausbildung teil, die der British Council zusammen mit dem Youth Sport Trust in Großbritannien erarbeitet und organisiert.

Die Young Leaders-Ausbildung findet im Rahmen einer Schulpartnerschaft statt: Ziel ist es, dass die beteiligten Jugendlichen lernen, ein Sportfest zu planen, zu organisieren und durchzuführen. Nach einem ersten Training mit abschließendem Sportfest an ihrer Schule bleiben die Jugendlichen per E-Mail in Kontakt.

Die Jugendlichen sollen nicht nur durch die direkte Begegnung bei der Ausbildung und bei den Sportfesten in Kontakt kommen und bleiben, sondern auch mit Hilfe Projekt begleitender Websites.
Schüler und Schülerinnen

Grundschüler (Alter 8-10), die Spaß an Bewegung haben/lernen sollen und Kontakt zur weiterführenden Schule knüpfen wollen sowie Jugendliche (14-17), die Interesse an einer internationalen Trainerausbildung haben.


Wer profitiert und wie?

Ziel des Programms ist es, die “soft skills” der Jugendlichen anzusprechen, das heißt, ihr Engagement zu fördern, Organisationsfähigkeit, Selbstbewusstsein und Weltoffenheit zu entwickeln. Sport bietet sich hier als ideales Medium zur Motivation an: Sport ist interessant und macht Spaß, motiviert aber auch zu Leistungsfähigkeit, Fair Play und ist ein Integrationsmotor. Zudem wirkt er persönlichkeits- und gemeinschaftsbildend. Sport ist weitgehend unabhängig von Sprache und deshalb besonders geeignet für den Jugendaustausch und internationale Begegnungen. So kann das Young-Leaders-Programm nicht nur einen herausragenden Beitrag zur beruflichen wie persönlichen Weiterentwicklung der Jugendlichen leisten, sondern auch die Verständigung, Begegnung und Zusammenarbeit zwischen Ländern/Nationen fördern.

 

Siehe www.britishcouncil.de

 

 
 

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