STADTWELT - PERSPEKTIVISCHES ZEICHNEN

Klasse 9.3

Ob im Kunstunterricht oder in der Freizeit: Wer Objekte auf dem Papier dreidimensional erscheinen lassen will, braucht die richtige Technik. Mit perspektivischem Zeichnen entsteht auf Papier ein Raum, der eigentlich gar nicht vorhanden ist. Eigentlich geht es um eine optische Täuschung. Das menschliche Auge nimmt Objekte, die gleich groß sind, unterschiedlich groß wahr, je nachdem, wo sie sich im Raum befinden: Ein Baum, der direkt vor unserer Nase steht, erscheint uns viel größer als ein Baum, der sich am anderen Ende der Straße befindet. Diese Sichtweise hilft uns, die Entfernung von Objekten einzuordnen und uns in der realen Welt zu orientieren.

In der Kunst machen wir uns diese Eigenschaft zunutze, indem wir sie auf dem Papier imitieren. Mit dem Einsatz von Perspektive in unserer Illustration vermitteln wir dem Auge einen Eindruck von Tiefe, der in Wahrheit gar nicht vorhanden ist. Perspektive lässt Zeichnungen realistischer erscheinen.

Diese Grundlagen des perspektivischen Zeichnens haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9.3. im Kunstunterricht erlernt. Dabei sind tolle Ergebnisse entstanden von realistischen Stadtlandschaften.

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Leuchtende und trübe Farben - Sternenhimmel

Klasse 5.1

Die Schülerinnen und Schüler haben bereits das Mischen von Farben erlernt und wissen wie sie nur aus den Grundfarben (Cyan-)Blau, Gelb und (Magenta-) Rot viele andere Farbtöne mischen können wie zum Beispiel grün, orange oder violett. Diese Farben werden auch Sekundärfarben genannt (also Farben, die sich aus den Grundfarben direkt mischen lassen). Diese Farbenlehre beruht auf den Maler und Kunstpädagoge Johannes Itten (1888–1967), Neben Itten gab es noch einige andere Farbenlehren, so zum Beispiel von Harald Küppers (1928-2021) oder Johann Wolfgang Goethe (1749-1832).

Nachdem die Klasse 5.1 bereits die Grundlagen der Farbenlehre nach Itten kennengelernt hat, übten sie anschließend mit Weiß und Schwarz trübe, blasse Farben zu mischen. Trübe Farben leuchten nicht so stark. So ist ein Grün durch das Hinzufügen von Weiß (Hellgrün) oder von Schwarz (Dunkelgrün) nicht mehr so leuchtend.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5.1 haben im Kunstunterricht mit Hilfe von leuchtenden aber auch trüben Farben tolle Sternenhimmel gezaubert! Hier seht ihr einige ihrer Ergebnisse:

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Kalt-Warm-Kontrast: Unterwasserwelten

Klasse 7.6

Der Kalt-Warm-Kontrast ist einer der emotionalsten und ausdrucksstärksten Farbkontraste. Er bedient sich der menschlichen Empfindungen und Erfahrungen: (Blau = Wasser/Eis = kalt oder Rot = Feuer = heiß).

Mit dem Kalt-Warm-Kontrast lassen sich auch Bedeutungen und Hierarchien visualisieren. Kalte Farben wirken in der Natur eher fern und warme eher nah. Dadurch kann eine räumliche Wahrnehmung erzeugt, und somit Elemente in den Vordergrund gerückt werden.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7.6 haben unter Verwendung des Kalt-Warm-Kontrasts spannende Unterwasserwelten gestaltet.

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Selbstporträt zeichnen - Meine Gedanken sind frei...

Klasse 10.4

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10.4 haben im Kunstunterricht gelernt, Augen, Nase und Mund zu zeichnen sowie Strukturen von Haaren und das Schattieren von hellen und dunklen Stellen im Gesicht, um eine Dreidimensionale Wirkung zu erschaffen. Sie haben sich anschließend selbst gezeichnet und eine Collage im Hintergrund erstellt, die sich mit alltägliche Dingen befassen sollte, die den Schülerinnen und Schülern so durch den Kopf schwirren, ganz nach dem Motto: die Gedanken sind frei....

Die Collage ist sowohl eine Technik der bildenden Kunst. Es wird ein neues Ganzes geschaffen, indem verschiedene Elemente auf eine Unterlage aufgeklebt werden, wovon sich auch die Bezeichnung ableitet (französisch coller „kleben“).

Hier sind einige der Schülerarbeiten zu sehen... ob du jemanden wiedererkennst?

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