100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges:
Was wir vom Fußball lernen können

Etwa 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges gedachten Schülerinnen der Gesamtschule Berger Feld gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Friedrichsgymnasiums in Kassel und jungen Nachwuchsspielern aus Southampton den Gefallenen dieses Krieges.

Die Fahrt fü̈hrte vom 20. - 22. April 2018 nach Fricourt, einer kleinen Gemeinde in Nordfrankreich, die am ersten Tag der Schlacht an der Somme zum heftig umkämpften Kriegsschauplatz wurde. Betreut und organisiert wurde diese Gedenkfahrt vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und Vertretern der britischen Premier League. In der Region finden sich zahllose Soldatenfriedhöfe, die den Schü̈lerinnen und Schuülern, auch durch die endlos wirkenden Grabstein-Reihen, das Ausmaß dieses Krieges bewusst werden ließ. Auf dem Friedhof in Maissemy hielten die Teilnehmer Reden, um an die Gefallen aus Kassel und Gelsenkirchen, deren kurzer Lebensweg auf den französischen Schlachtfeldern endete, zu erinnern.

In Anlehnung an das sogenannte Weihnachtswunder von 1914 kam es zu einer internationalen Begegnung auf dem Fußballplatz: Vier gemischte Mannschaften mit Spielerinnen und Spielern aus Deutschland, Frankreich und England bestritten gemeinsam im Stadion Henri Potez eine Partie Fußball. Dabei stand das friedliche Miteinander und weniger die Konkurrenz im Vordergrund. Die meisten Schülerinnen unserer Schule sahen zum ersten Mal Soldatenfriedhöfe und obwohl die Fahrt sehr kurz war, hinterließ das Gesehene und Erlebte einen bleibenden Eindruck und unterstrich zum wiederholten Male, wie wichtig Friedensarbeit auch in heutigen Zeiten bleibt.

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