verantwortungsprojekte für die Schüler der SEKundarstufe I 

"Jeder Schüler unserer Schule muss im System frühzeitig Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen!"


Warum?

Die Schüler und Schülerinnen lernen dabei in den sozialen Bezügen zu ihren Mitschülern, zu ihrer Klasse, zur Schulgemeinschaft und zu ihren Lehrern, dass sie in der Übernahme sozialer Verantwortung zuverlässig und selbstverantwortlich handeln müssen. Darüber wird die Empathiefähigkeit ausgebildet und das Selbstwertgefühl der Schülerinnen und Schüler gestärkt.


Verkehrshelfer

Freiwillige Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 bis 10 werden mit Einverständniserklärung der Eltern von der Deutschen Verkehrswacht, der Polizei und dem Schulleiter dafür ausgebildet, den morgendlichen Autoverkehr auf dem Parkplatz vor dem Schulgebäude zu regeln, zu ordnen und zu kontrollieren. Dies führt zu einer erheblichen Reduzierung von Gefahrensituationen. 

Zur Ausübung ihrer Tätigkeit erhalten sie eine uniformähnliche Sicherheitskleidung. Eine Unterstützung der Schülerlotsen erfolgt durch ehrenamtliche Helfer aus der Elternschaft.

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streitschlichter

Schüler und Schülerinnen werden im 6. Jahrgang in einer Arbeitsgemeinschaft dazu ausgebildet, in ihren eigenen Klassen kleinere Unstimmigkeiten und Konflikte zu regeln. Für diese Aufgabe werden jeweils ein Junge und ein Mädchen von ihren Mitschülern gewählt, die eine hohe Akzeptanz in der Gruppe haben, interessiert sind an friedlichen Lösungen, sich engagieren wollen und gut zuhören können. Diese Aufgabe erfüllt der Streitschlichter in der Regel bis zum Ende seiner Schullaufbahn.

ersthelfer

Im WP1, 8. Jahrgang werden Schülerinnen und Schüler in lebensrettenden Sofortmaßnahmen durch Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes  geschult. Sie sollen in die Lage vesetzt werden, Mitschülern bei kleineren Verletzungen zur Seite zu stehen, bzw. sie in ernsteren Fällen auf dem Krankentransport zur Klinik zu begleiten, wenn die Eltern des Verletzten nicht zu erreichen sind.

Auch für diesen Dienst  benötigen die Schüler das schriftliche EInverständnis ihrer Eltern.

fahrzeugbegleiter

Die Initiative zu dieser Ausbildung und ihrer Konzeption wurde 1998 von der Schulleitung, Eltern, Schülern und Sozialpädagogen der Gesamtschule Berger Feld in Kooperation mt der BOGESTRA und der Polizei entwickelt.

"Eine Idee macht Schule"

WAZ vom 27.05.2008  

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Im 7. Jahrgang werden jeweils ein Junge und ein Mädchen aus einer Klasse als Fahrzeugbegleiter-Team ausgebildet. Fahrzeugbegleiter melden sich freiwillig mit Einverständniserklärung der Eltern und des Klassenlehrers, um ehrenamtlich auf ihrem Schulweg sachgerecht, höflich und freundlich, Konflikte in den Fahrzeugen der BOGESTRA zu regeln. Sie sind Ansorechpartner für Schüler und Schülerinnen die Hilfe und Unterstützung benötigen, achten aber auch auf Sauberkeit und Ordnung und das Einhalten der Regeln in den Fahrzeugen.

Die Ausbildung der Fahrzeugbegleiter erfolgt durch Kooperation der BOGESTRA, der Polizei, des Deutschen Roten Kreuzes und der Sozialpädagogin.

Mit der EInrichtung dieses Netzwerkes hat die Gesamtschule Berger Feld Pionierarbeit geleistet. Der Erfolg des Projektes hat die BOGESRA veranlasst, dieses Modell mit einem Fachforum für Beförderungsunternehmen im April 2001 bundesweit bekannt zu machen.

Während dieses Fachforums hat das Projekt die Aufmerksamkeit des Leiters der Lehrgänge für Kriminalprävention geweckt, die das Landesamt "Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW"zweimal jährlich für Poizeibeamtinnen und -beamte durchführt. Seitdem findet innerhalb dieser Ausbildung eine Exkursion zur Gesamtschule Berger Feld statt. Hier wird den Beamtinnen und Beamten vor Ort das gesamte Präventionskonzept der Gesamtschule Berger Feld von Herr Altenkamp und unserer Sozialpädagogin Frau Raschtuttis vorgestellt. In diesem Rahmen wird die Möglichkeit geboten, mit den Fahrzeugbegleitern über die bisherigen Erfahrungen zu diskutieren. Neben den theoretischen Grundlagen zur Präventionsarbeit sollen den Beamten mit diesem Besuch auch die Möglichkeit einer Kooperation mit dem Verantwortungsträger Schule näher gebracht werden.

Die Gesamtschule Berger Feld hat 2005 mit ihren Fahrzeugbegleitern an dem Wettbewerb "Förderprogramm Demokratisch Handeln" teilgenommen und ist damit in das Förderprogramm für Jugend und Schule aufgenommen worden.

Für den ehrenamtlichen Einsatz in ihren Fahrzeugen bedankt sich die BOGESTRA einmal im Jahr mit einem Dankeschönparty im "VARIETÉ ET CETERA" auf dem Betriebshof der BOGESTRA in Bochum Riemke.

Pausenhelfer

Vier Schülerinnen und Schüler einer Klasse sind in den großen Pausen und in der Mittagspause abwechselnd nach einem EInsatzplan für das Öffnen und Schließen der Klassenräume zuständig. Ihr wesentlicher sozialer Beitrag besteht darin, auf diese Weise Diebstähle komplett zu vermeiden.

Ebenso tragen sie mit dieser Aufgabe zu einem ruhigen Unterichtsbeginn bei, weil alle Schülerinnen und Schüler eine geöffnete Klasse vorfinden und nicht auf den Fluren warten müssen, denn dies führt häufig zu Rangeleien und Verletzungen, die so verhindert werden sollen.

hygienehelfer

Vier Schülerinnen und Schüler aus einer Klasse sind jeweils eine Woche lang in den Pausen mit einem Toilettenschlüssel versehen und dafür zuständig den Andrang zu regulieren, die Türen auf- und abzuschließen und zu gewährleisten, dass dieToiletten so verlassen werden, wie die Schüler sie vorgefunden haben, nämlich sauber und ordentlich. 

klassensprecher

Jeweils ein Junge und ein Mädchen arbeiten als Schülervertreter in der SV ( Schülermitverantwortung) mit und vertreten die Interessen ihrer Mitschüler, sind gleichzeitig aber auch Ansprechpartner für die Klassen- und Fachlehrer.

ordnungsdienst

Zwei bis drei Schülerinnen und Schüler haben die Aufgabe, auf Ordnung und Sauberkeit in ihrem Klassenraum zu achten. Nach Unterrichtsschluss räumen sie auf und fegen ihren Klassenraum. Dieser Dienst wird nach einem aufgehängten Ordnungsplan von jedem Schüler in einem bestimmten Turnus durchgeführt.

klassenbuchdienst

Zwei Schülerinnen und Schüler achten auf die Führung des Klassenbuches, nehmen es mit in die Turnhalle und in andere Fachräume, damit die Lehrer ihren Unterricht eintragen und abzeichnen können.

Mülldienst

Zwei bis drei Schülerinnen und Schüler achten auf die korrekte Mülltrennung und entleeren die vollen Behälter regelmäßig in die entsprechenden Container auf dem Schulhof.

blumendienst

Auch für die Pflege und das Gießen der Blumen sind zwei bis drei Schüler der Klasse zuständig. Darüberhinaus tragen einige Schüler und Schülerinnen der Schule die Verantwortung die Pflanzen im Forum des Schulgebäudes zu pflegen. 

tafeldienst

Der Tafeldienst hat die Aufgabe die Tafel vor bzw. nach dem Unterricht zu reinigen und das Tagesdatum einzutragen, damit ein zügiger Unterrichtsbeginn gewährleistet ist.