Psychologie am Berger feld


Als einzige Schule in Gelsenkirchen bieten wir Psychologie als Unterrichtsfach in der Sekundarstufe II an. Seit dem Schuljahr 2015/2016 kann das Fach Psychologie sogar als Leistungskurs angewählt werden. Damit sind wir eine von ganz wenigen Schulen in NRW, die diese besondere Möglichkeit im Rahmen des Abiturs anbieten.

Psychologie ist die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen. In diesem Kontext werden zum Beispiel folgende Bereiche unterrichtet, um auf ein universitäres Psychologiestudium vorzubereiten

Grundlagendisziplinen

  • Allgemeine Psychologie
  • Sozialpsychologie
  • Persönlichkeitspsychologie 
  • Entwicklungspsychologie 
  • Biopsychologie 
     
    Anwendungsdiziplinen, z.B.

  • Klinische Psychologie 
  • Werbepsychologie 
  • Arbeits-Betriebs- und Organisationspsychologie

    Konkrete Unterrichtsthemen sind z.B.

  • Lernen: Wie wird der Mensch zu dem was er ist?
  • Wahrnehmung: Wie entstehen z.B. Vorurteile aus psychologischer Sicht?
  • Prosoziales Verhalten: Warum und wie helfen sich Menschen gegenseitig?
  • Gruppenstrukturen- und Prozesse: Warum verhalten sich Menschen in der Gruppe anders als alleine? 
  • Einstellungen und Einstellungsänderung: Kann man andere Menschen manipulieren, z.B. in der Werbung? 
  • Persönlichkeitsunterschiede und Persönlichkeitsentwicklung: Wie erklären sich Unterschiede im Charakter und wie kann man Persönlichkeit messen? 
  • Assessement Center bei Bewerbungen: Wie kann ich mein psychologisches Wissen in Bewerbungsverfahren nach dem Abi einsetzen? 
  • Angststörungen und verschiedene Therapieverfahren: Wie entsteht Angst, welche klinischen Angststörungen gibt es und wie können diese in verschiedenen Therapien behandelt werden

    Exkursionen im Psychologieunterricht
     
  • LK-Fahrten (z.B Wien oder London mit Besuch des Sigmund Freud Museums)
  • Besuch von universitären Psychologie-Vorlesungen an der TU-Dortmund
  • Assessement-Center-Training in Kooperation mit der Sparkasse Gelsenkirchen
  • Durchführung eines Theaterworkshops am Schauspielhaus Bochum


HIER GEHT´S ZUR LK-FAHRT IN Wien 2017 ...


Psychologie LK Kursfahrt 2017, Wien wir kommen ...

Am 3. Juli ging`s los. Von Düsseldorf flogen wir, die beiden Psycho LKs, in die schöne Stadt Wien.

Eine Woche voll mit Programm … und ehrlich trotz des Programms, das mehr oder weniger allen gefallen hat, hatten wir viel Zeit für uns und alle unsere Interessen. Freudmuseum, Billa, Hofburg, Kaffeehäuser, Prater & Riesenrad, Schloss Schönbrunn, Stephansdom, Schwedenplatz, Naschmarkt, Hard Rock Café und am Schluss Victoria Secrets, man sind wir Mädchen ausgeflippt. Frau Bennemann persönlich musste uns da rausholen, damit wir den Flieger nach Hause nicht verpassten!

Es waren sehr interessante Tage und es hat Spaß gemacht Zeit mit dem Kurs zu verbringen. Sei es bis spät in die Nacht mit dem Mädchen auf den Zimmern zu quatschen, zusammen zu kochen, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden oder abends am Donaukanal mit den Jungs zu chillen.

Wir hatten eine gute Zeit, super Wetter, ausgelassene Stimmung und haben sogar noch was gelernt. Unsere Erwartungen wurden erfüllt, was will man mehr. Es lohnt sich auf jeden Fall mit seinem Kurs so eine Fahrt zu machen. Und immer schön viel trinken … ; )

© O.S. (2017)

HIER GEHT´S ZUR LK-FAHRT IN LONDON 2016 ...


Klassenfahrten müssen nicht immer langweilig sein ...

Dieses Jahr hatte mein Psychologie LK und ich das Vergnügen unsere Kursfahrt in London zu verbringen. Begleitet haben uns Frau Bennemann, unsere LK-Lehrerin, und Herr Janßen, der Englischlehrer mit den Wanderschuhen.

Am 20.6.16 begann am Düsseldorfer Flughafen die Reise mit den Pychos. 

Ich könnte jetzt vieles über die Fahrt erzählen, aber ich finde es interessanter nur einen kleinen Einblick zu verschaffen und mitzuteilen, dass nicht jede Fahrt mit Lehrern in einem Desaster enden muss.Zunächst einmal hatten wir das Glück, dass Herr Janßen uns so gut wie jede Ecke in London gezeigt hat, natürlich trug er Wanderschuhe!!!

Hauptsächlich sind wir wegen des Sigmund Freud Museums nach London geflogen. Auf den ersten Blick war es nichts Weltbewegendes für uns zu hören, dass wir ein Museum besuchen. Jedoch war das Besondere an diesem Museum, dass Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, selbst in diesem Haus gelebt und gearbeitet hat. Es war wirklich interessant zu erfahren, dass die Inhalte die wir im Unterricht erarbeiten hier umgesetzt wurden.

Außerhalb dieser Erfahrung hatten wir viel freie Zeit für uns und durch das Vertrauen unserer Lehrer hatten wir auch die Möglichkeit London ganz selbstständig zu erkunden. Die sehr vertraute und lockere Beziehung zu Ihnen hielt während der gesamten Fahrt an, weshalb diese Kursfahrt für jeden von uns nochmal was besonderes war.

Neben einer ausgiebigen Stadtrundfahrt (wann halten wir, ich ...), dem Besuch des Globe, dem London Eye, einer kleinen Schiffstour und dem vielen Shoppen und Essen war es doch am schönsten am Ende des Tages mit allen zusammen gemeinsam draußen zu sitzen und zu plaudern. Der ganze Kurs fand es schade, dass die Fahrt nur 5 Tage gedauert hat, aber um ehrlich zu sein bin ich froh mich mit meinem Koffer nicht mehr in den U-Bahnen Londons herum quälen zu müssen.


Hier ein paar Tipps wie ihr so gut wie jede Fahrt mit Lehrern überlebt  - und die darauf folgende Schulzeit auch:

1. Eure Lehrer sind auch nur Menschen, welche sich auch mal außerhalb des Unterrichts ganz normal mit ihren Schülern unterhalten wollen.
2. Späße sind erlaubt, aber man sollte nie den Respekt verlieren, egal wie vertraut man mit dem eigenen Lehrer ist.
3. Museen müssen nicht immer langweilig sein … ( lasst euch mal drauf ein und ansonsten tut wenigstens so als würde es euch interessieren, Lehrer merken sich alles!!! )
4. Versucht nicht sofort am Anfang der Fahrt wichtige Sache zu verlieren wie z.B. Stadtpläne, Bustickets etc.
5. NEHMT WANDERSCHUHE MIT!

©GS (2016)


HIER GEHT´S ZUM THEATERWORKSHOP ...



Der Psychologie LK im Theater ...

Intention des Theaterworkshops:
#Selbstwahrnehmung #Hemmungen abbauen #Teamfähigkeit #Neues entdecken # Rhythmusgefühl
#Koordination #Zusammenhalt #Kreativität # Mut # Offenheit # Stärken richtig einsetzen # Spaß # Schauspielkünste entdecken

Wie sieht eine Prügelei auf der Bühne so richtig echt aus? Warum soll ich beim Improvisieren immer „Ja“ sagen und wie fühlt es sich an, selbst auf der Bühne zu stehen? In den Bühnenbasic-Workshop an dem wir im Rahmen der Unterrichtsdiziplin Persönlichkeitspsychologie teilgenommen haben, wurde es uns ermöglicht, praktische Erfahrungen in der Theaterwelt zu sammeln. Wir haben all das ausprobiert, was man zum Schauspielern braucht und wir waren erfolgreich.

Wir trafen und mit der Theaterpädagogin Frau Rieckhoff in den Räumen des Jungen Schauspielhauses Bochum und los ging es …
Aufwärmübungen zum Lockerwerden (freeze, klapp, jump), die mit Musik, Tanz und viel Spaß verbunden waren. Wir haben viel gelacht aber auch gemerkt, wie wichtig Konzentration und Körperspannung bei dieser Art der Darstellung sind.

Als dies abgeschlossen war ging es über ins Schauspiel, dazu bekamen wir einen Ausschnitt aus einer Szene.
In jeweils kleinen Gruppen hatten wir genügend Zeit um den Text so gut es ging auswendig zu lernen und uns in der Gruppe Gedanken zu der Aufführung zu machen. Wir waren für die Schauspielerei und die Regieanweisungen selbst verantwortlich.

Die unterschiedlichen Darstellungen waren super, alle auf ihre Art und Weise kreativ, lustig und interessant. Zum Schluss haben wir in der Feedbackrunde festgestellt, dass es für alle ein sehr lustiger, aufregender und schöner Tag war. An diesem Tag lernten wir uns von einer Seite kennen, die neu und sehr spannend war und den Zusammen-halt in unserem Psycho-Kurs gestärkt hat.

Es hat sich gelohnt … und die Intentionen haben sich erfüllt.

© S. Siebald und MC (2016)


Ein Psychologie-Abitur hilft Dir nicht nur fürs Studium an einer Universität, sondern auch im Alltag, um das Erleben und Verhalten deiner Mitmenschen (z.B. Freunde, Familie usw.) besser zu verstehen. Darüber hinaus lernst Du auch viel über Dich selbst.


infos und links


Schülerlabor Ruhr-Uni Bochum >> 

Arbeitsblätter zur Psychologie >>


Lehrplan

GSBF - schulinternes Curriculum - KLP >>

Abiturvorgaben >>

Literaturempfehlungen

Literaturempfehlungen für den Psychologie-Unterricht

Einführung in die Psychologie

P.Zimbardo & R.Gerrig (2014). Psychologie. 20. aktualisierte Auflage. München: Pearson Studium
www.pearson-studium.de/main/main.asp}
 (Materialien zum obigen Buch)

David Myers (2014). Psychologie. Berlin: Springer
www.isbn3-540-21358-9.de/myers/kapitelZsfsg/index.php
 (Materialien zum obigen Buch)

G. Mietzel (2009). Wege in die Psychologie. Stuttgart: Klett-Cotta

R. L. Atkinson et al (2007). Hilgards Einführung in die Psychologie. Heidelberg: Spektrum

H. P. Nolting & P.Paulus(2010). Psychologie lernen. Weinheim: Beltz

V. Sarris & S. Reiß (2005). Kurzer Leitfaden der Experimentalpsychologie. München: Pearson Studium (mit CD)


Psychobiologie

J. Pinel (1997). Biopsychologie. Heidelberg: Spektrum

Wahrnehmungspsychologie



G. Kebeck (2001). Wahrnehmung. Weinheim: Juventa

A. Melicke, Hrsg. (1990). Vom Reiz der Sinne. Weinheim 

E. Goldstein (1994). Wahrnehmungspsychologie. Heidelberg: Spektrum

Lernen, Denken, Gedächtnis

J. Anderson (1996). Kognitive Psychologie. 2. Auflage. Heidelberg: Spektrum

P. Banyard et al (1995). Einführung in die Kognitionspsychologie. München: Reinhardt

D. Schacter (2001). Wir sind Erinnerung. Hamburg: Rowohlt

D. Schacter (2005). Aussetzer. Wie wir vergessen und uns erinnern. Bergisch Gladbach: Lübbe

M. Spitzer (1996). Der Geist im Netz. Heidelberg: Spektrum

Motivation und Emotion

U. Rudolph (2003). Motivationspsychologie. Weinheim : PVU (paradigmatisch)

J. LeDoux (1998). Das Netz der Gefühle. München: Carl Hanser Verlag

A. Damasio (2000). Ich fühle also bin ich. München: List

W. U. Meyer (2001).

Einführung in die Emotionspsychologie Bd. 1-3. Bern: Verlag Huber (paradigmatisch)

F. Lelord & C. André (2006). Die Macht der Emotionen. München: Piper

Evolutionspsychologie

Steven Pinker (1998). Wie das denken im Kopf entsteht. München: Kindler

David Buss (2004). Evolutionäre Psychologie. München: Pearson Studium.
www.pearson-studium.de/main/main.asp}
 (Materialien zum obigen Buch)

Sozialpsychologie

E. Aronson et al. (2014). Sozialpsychologie. 8. Auflage. München : Pearson Studium

L. Werth & J. Mayer (2008) Sozialpsychologie. 8. Auflage. Spektrum Verlag

Robert B. Cialdini (2002). Psychologie des Überzeugens. Bern: Verlag Hans Huber

Robert Levine (2005). Die große Verführung. Psychologie der Manipulation. München: Piper

M. Hassebrauck & B. Küpper (2002). Warum wir aufeinander fliegen - die Gesetze der Partnerwahl. Hamburg: Rowohlt

David M. Buss (2003). Wo warst du? Der Sinn der Eifersucht. Hamburg: Rowohlt 
(evolutionspsychologisch ausgerichtet)

K. Jefferys-Duden (2000). Konfliktlösung und Streitschlichtung. Weinheim: Beltz

H. D. Mummendey (1995). Psychologie der Selbstdarstellung. 2. Auflage. Göttingen: Hogrefe

S. Berglas & R. Baumeister (1994). Selbstsabotage - warum sie selbst ihr ärgster Feind sind. Hamburg: Ernst Kabel Verlag

H. D. Mummendey (2000). Psychologie der Selbstschädigung. Göttingen: Hogrefe

Kommunikationspsychologie

F. Schulz von Thun. Miteinander reden. Band 1-3. Hamburg: Rowohlt

P. Watzlawick et al. (1974). Menschliche Kommunikation. Bern: Huber

Persönlichkeit und Entwicklung
Pervin & Cervone & John (2005). Persönlichkeitstheorien. München: Ernst Rheinhardt Verlag

H. Friedman & M. Schustack & H. Rindermann & A. Zantop. (2004). Persönlichkeitspsychologie und differentielle Psychologie. München: Pearson Studium
www.pearson-studium.de/main/main.asp}
 (Materialien zum obigen Buch)

J. Maltby u.a. (2011). Differentielle Psychologie, Persönlichkeit und Intelligenz. Pearson

J. Asendorpf (2003). Psychologie der Persönlichkeit. 3.Auflage. Berlin: Springer

Laura Berg (2004). Entwicklungspsychologie. München: Pearson Studium
www.pearson-studium.de/main/main.asp}
(Materialien zum obigen Buch)

G. Mietzel (2002). Wege in die Entwicklungspsychologie. Weinheim: Beltz

Karin Grossmann & Klaus Grossmann (2004). Bindungen - das Gefüge psychischer Sicherheit. Stuttgart: Klett-Cotta


Klinische Psychologie

R. Comer (2008). Klinische Psychologie. 6. Auflage. Heidelberg: Spektrum-Verlag

Davison & Neale & Hautzinger (2007). Klinische Psychologie. Weinheim: Beltz

J. Kriz (2001). Grundkonzepte der Psychotherapie. Weinheim: PVU

H. Reinecker, Hrsg. (2005). Grundlagen der Verhaltenstherapie. Weinheim: Beltz

Klaus Grawe (2004). Neuropsychotherapie. Göttingen: Hogrefe

Arist von Schlippe & Jochen Schweitzer (1997). Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht

Pädagogische Psychologie

A. Krapp & B. Weidenmann (2001). Pädagogische Psychologie. Weiheim: PVU

Wirtschaftspsychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie

Lioba Wirth (2004). Psychologie für die Wirtschaft- Grundlagen und Anwendungen. Heidelberg: Spektrum

G. Wiswede (2000). Einführung in die Wirtschaftspsychologie. Stuttgart: Reinhardt

Tiefenpsychologie und Neurowissenschaft

K. Kaplan-Solms & M. Solms (2000). Neuropsychoanalyse - eine Einführung mit Fallstudien. Stuttgart: Klett-Cotta

M. Solms & O. Turnbull (2004). Das Gehirn und die innere Welt - Neurowissenschaften und Psychoanalyse. Düsseldorf: Walter Verlag